Basis MCT Träger-Öl

Die Basis unserer Öle – das MCT-Öl (Trägeröl)

CBD Öle bestehen in der Regel zu mehr als 90% aus einem im Nachhinein zugefügten Öl, dem sogenannten Trägeröl. Was genau MCT-Öl ist worin die Vorteile für Dich liegen, erfährst Du hier!

Was ist MCT-Öl?

Falls Du Dich ketogen oder nach dem Paleo-Prinzip ernährst, wirst Du bestimmt schon einmal von MCT Öl gehört haben. MCT ist die Abkürzung für medium-chain-triglycerides, was bedeutet, dass MCT Öle aus mittelkettigen Fettsäuren bestehen. Das sind Fettsäureketten aus 6 bis 12 Kohlestoffatomen. Durch ihre relativ niedrige Anzahl an Atomen handelt es sich bei mittelkettigen Fettsäuren um gesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren kommen in erster Linie in tropischen Pflanzenfetten, wie zum Beispiel dem Kokosöl vor. 

Welche Vorteile hat es?

Der Vorteil von mittelkettigen Fettsäuren gegenüber langkettigen Fettsäuren, wie sie in herkömmlichen Speiseölen vorkommen ist dieser: umso kürzer die Kohlestoffatom-Kette im Öl ist, desto besser und einfacher kann es verdaut werden. Der Körper kann sie ohne den Einsatz von Gallensäuren und fettspaltenden Enzymen verdauen und sie gelangen sofort dorthin, wo die Energie benötigt wird, nämlich in die Mitochondrien deiner Zellen. Somit können mittel- bis kurzkettige Fettsäuren von Deinem Körper besser aufgenommen werden und das CBD dort hinbringen, wo es benötigt wird. Das Öl kann somit als Postbote gesehen werden, der das Paket, also in unserem Fall das CBD, an die richtige Stelle im Körper transportiert.

Vielleicht kennst Du MCT-Öl ja auch schon in Bezug auf die Verwendung im Bulletproof-Coffee. Diese Verbindung von Kaffee und einem hochwertigen MCT-Öl soll für den unmittelbaren Energiekick sorgen. Zudem kann eine Tasse Bulletproof-Kaffee vor Heißhungerattacken schützen und wird vor allem von Menschen mit einer ketogenen Ernährungsweise geliebt!

Ein großer Vorteil von mittelkettigen Fettsäuren ist, dass diese nicht in Form von Fettreserven vom menschlichen Körper gespeichert werden können. Somit lagert sich MCT-Öl nicht in Form von Speckpölsterchen ab, sondern wird direkt als Treibstoff für den Organismus verwendet. Zudem hat es auch keinen Einfluss auf Blutfettwerte oder den Cholesterinspiegel. Vielleicht verwendest Du mit diesem neuen Wissen in Zukunft lieber Kokosöl zum Kochen, als z.B. Butterschmalz!

MCT-Öl und CBD

1. Durch Trägeröle kann der Körper CBD besser aufnehmen

Einer der Hauptgründe, wieso Hanfextrakte überhaupt mit einem Trägeröl versehen werden, ist die verbesserte Absorption im Darm, da CBD eine fettlösliche Substanz ist. Fettlösliche Substanzen können nicht direkt über den Darm in die Blutbahnen gelangen, sondern müssen erst in winzige Tröpfchen, sogenannte Mizellen verpackt werden. Diese Mizellen gelangen dann durch das Fettlymphgewebe über das Herz in die Blutbahn. Trägeröle helfen uns also, dass CBD dort in unserem Körper ankommt, wo es ankommen soll!

2. Leichtere Dosierung

Um präzise Dosen wie beispielsweise 5mg an CBD zu erhalten, wäre bei Verwendung der nackten Kristalle eine Präzisionswage erforderlich. Um es dem Nutzer einfacher zu machen, verdünnt man die CBD-Kristalle im Trägeröl und kann somit einfacher und genauer dosieren als mit der Reinsubstanz!

Verschiedene Marken verwenden verschiedene Trägeröle. Zu den gängigsten Trägerölen gehören Hanfsamenöl, Kokosöl oder Olivenöl. Olivenöl und Hanfsamenöl zählt jedoch nicht zu den MCT-Ölen, da die aus langkettigen Fettsäuren bestehen – was sie jedoch nicht besser oder schlechter macht.

Das MCT-Kokosnuss-Öl zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Capryl- und Caprinsäure aus. Diese zwei Fettsäuren gehören zu den hochwertigsten Formen an MCT, da sie gut vom Körper verstoffwechselt werden können. Zudem ist es geschmacksneutral und somit ohne Probleme auch pur konsumierbar! Falls Du das Gefühl von reinem Öl in Deinem Mund dennoch nicht magst, kannst Du das Öl auch problemlos in Deinen Smoothie mischen oder auf ein Stück Brot träufeln!

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