Gemüse selbst fermentieren | CIBODU® Onlineshop für CBD Produkte - jetzt bestellen!

Kimchi, Pickles und Co.: Wissenswertes über Fermentieren und eine Anleitung zum Selbstmachen

Du liebst saure Gurken, Kimchi und Co.? Was hinter dem Begriff „Fermentieren“ steckt, welche Vorteile es für Dich und Deine Gesundheit hat und wie fermentieren funktioniert, kannst Du in diesem Beitrag lesen.

In diesem Leitfaden zur Herstellung von fermentiertem Gemüse zu Hause findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir den Einstieg erleichtert!

Du wirst erstaunt sein, wie einfach es ist, Kimchi, Sauerkraut, Essiggurken und vieles mehr selbst zuzubereiten und dabei in den Genuss der vielen gesundheitlichen Vorteile von fermentiertem Gemüse zu kommen.

Was ist Fermentation?

Die Fermentation ist ein Prozess, bei dem Bakterien und Hefe die Kohlenhydrate in den Lebensmitteln abbauen, wodurch Milchsäure entsteht. Dieser Prozess konserviert Lebensmittel und verleiht ihnen einen sauren, würzigen Geschmack.

Fermentieren wird seit Jahrhunderten zur Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt und ist eine gute Möglichkeit, Probiotika in die Ernährung aufzunehmen. Außerdem ist es ganz einfach zu Hause durchzuführen – wie das funktioniert wirst Du im nachfolgenden Text erfahren.

Vorteile von fermentiertem Gemüse

Verbessert die Verdauung

Durch den Fermentationsprozess werden die Kohlenhydrate und Ballaststoffe im Gemüse aufgespalten, sodass sie leichter verdaulich sind. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Verdauungsproblemen wie dem Reizdarmsyndrom (IBS).

Fermentiertes Gemüse kann auch dazu beitragen, die guten Bakterien in Deinem Darm zu vermehren, was für die Darmgesundheit wichtig ist. Gute Bakterien können einen undichten Darm (Leaky Gut) verhindern, eine Schutzbarriere gegen schädliche Giftstoffe und schlechte Bakterien bilden, die in den Blutkreislauf gelangen und die Verdauung fördern.

Fermenterien unterstützt das Immunsystem

Die beim Fermentieren entstehende Milchsäure kann Dein Immunsystem stärken. Milchsäure ist ein natürliches Antibiotikum, das helfen kann, schädliche Bakterien zu bekämpfen.

Fermentieren hilft beim Abnehmen

Viele Menschen, die abnehmen wollen, greifen zu fermentierten Lebensmitteln, weil sie reich an Probiotika sind und die Darmgesundheit verbessern können. Insbesondere fermentiertes Gemüse hilft nachweislich auf verschiedene Weise bei der Gewichtsabnahme.

Erstens kann es dazu beitragen, den Appetit zu zügeln, sodass man weniger isst. Zudem kann der Konsum von fermentiertem Gemüse dazu führen, dass mehr Kalorien verbrannt werden. Und drittens hilft es, Entzündungen zu verringern, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden.

Wie man Gemüse selbst zu Hause fermentiert

  1. Beginne mit dem Putzen des Gemüses. Achte darauf, dass es frisch und frei von Schmutz und Ablagerungen ist. Wenn Du Bioprodukte verwendest, kannst Du diesen Schritt in der Regel auslassen.
  2. Schneide das Gemüse in mundgerechte Stücke und gebe es in ein sauberes Glas oder einen Behälter. Viele Menschen bevorzugen Einmachgläser aus Glas, weil sie lange halten und keine schädlichen Chemikalien abgeben, wie es bei Plastik der Fall ist.
  3. Mische in einer kleinen Schüssel die Zutaten Wasser, Salz und Zucker, bis sie sich vollständig aufgelöst haben. Das Verhältnis sollte sein: drei Esslöffel Salz pro Liter Wasser; ein Esslöffel Zucker pro Liter Wasser. Gieße die Mischung über das Gemüse, sodass alles etwa 2 Zentimeter bedeckt ist. Lasse etwa zwei cm von der Oberseite übrig, damit sich das Gemüse ausdehnen kann.
  4. Beschwere das Gemüse, um es unter der Flüssigkeit zu halten. Decke es mit einem Seihtuch oder einem Handtuch ab, um das ein Gummiband gebunden werden sollte.
  5. Stelle das Glas an einen dunklen Ort, an dem es nicht der Sonne ausgesetzt wird, aber noch genügend Platz für die Luftzirkulation ist. Die Gärung dauert zwischen drei Tagen und zwei Wochen, je nachdem, wie viel Salz Du verwendet hast und welche Art von Gemüse Du einsetzt.
  6. Um die Gärung zu beschleunigen, stelle das Glas in einen Topf mit warmem Wasser oder in direktes Sonnenlicht, wenn es draußen nicht zu heiß ist.
  7. Wenn die Gärung abgeschlossen ist, stelle das Gemüse in den Kühlschrank und lagere es bis zur Verwendung dort. Auch im Kühlschrank gärt es weiter, nur langsamer.
  8. Wenn Du fermentiertes Gemüse zum Abendessen essen möchtest, nehme einfach so viel wie nötig heraus und spüle alle sichtbaren Ablagerungen ab. Guten Appetit!

Welches Gemüse kann fermentiert werden?

Nahezu jedes Gemüse kann fermentiert werden. Zu den beliebtesten gehören Gurken (Essiggurken), Kohl (Sauerkraut), Karotten, Rote Bete und Rüben. Wichtig ist, dass Du frisches, knackiges Gemüse verwendest, das keine Flecken aufweist.

Scroll to Top