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Gerstengras und Weizengras: Superfood oder einfach nur Trendprodukte?

Du möchtest wissen, was an den vielversprechenden Äußerungen zur positiven Wirkung von Gerstengras und Weizengras dran ist? Dann bist Du hier genau richtig. Wir erklären Dir, ob Gerstengras und Weizengras einfach nur Trendprodukte sind oder ihre Versprechen halten und damit ein Superfood darstellen.

Dr. Yoshihide Hagiwara und „die Milch von Mutter Natur“

Der japanische Apotheker und Pharmazeut Dr. Yoshihide Hagiwara war der erste, der die Kraft von Gerstengras entdeckte. Den Saft aus den Gerstengrashalmen nannte er selbst „die Milch von Mutter Natur“. Durch seine Nährstoffdichte qualifiziert Gerstengrassaft als wahre Muttermilch. Nährstoffdichte bedeutet, dass in einer kleinen Menge Gerstengras, eine große Menge an Nährstoffen enthalten ist. Von größter Bedeutung sind hier die Mikronährstoffe und die sekundären Pflanzenstoffe, allen voran das Chlorophyll, dem wir weiter unten einen eigenen Absatz widmen. Gerstengrassaft lässt sich herstellen, indem Gerstengraspulver, also die getrockneten Gerstengrashalme, in Wasser aufgelöst wird.

Gerstengras als Superfood für eine kapitalistische Gesellschaft

In einer Welt, in der Gewinnmaximierung auch nicht vor den Lebensmitteln Halt macht, leidet der Boden unter der konventionellen Landwirtschaft und ihren Folgen. Er wird immer nährstoffarmer und die Pflanzen, die auf ihm wachsen, ebenso. Was auf den ersten Blick kontraintuitiv erscheint, wenn die Pflanzen immer größer und größer gezüchtet werden. Meistens enthalten sie aber einfach nur mehr Wasser, was die Mikronährstoffdichte noch weiter drückt.

Gerstengras kann hier durch seine hohe Mikronährstoffdichte punkten. Diese von Mutter Natur geschaffene (Super-)Kraft, erkannte schon Dr. Yoshihide Hagiwara, der es als „ideales Lebensmittel für die Menschheit” bezeichnete.

Wirkung von Gerstengras – Cholesterin und Sodbrennen

Dass Gerstengras ein wahres Superfood und kein bloßes Trendprodukt ist, konnten wir bereits feststellen, aber wie genau es wirkt, das möchten wir Dir im Folgenden erklären.

Zum einen wird Gerstengras nachgesagt, den erhöhten Cholesterinspiegel zu senken, unter dem Viele, bedingt durch unsere einseitige, fleischlastige Ernährungsweise, leiden. Diese westliche Ernährungsweise bedingt ebenso die Übersäuerung unseres Magens, was sich oft in Sodbrennen äußert. Gerstengras kann hier als basischer, pflanzlicher Ausgleich den menschlichen Säure-Base-Haushalt regulieren. (Mehr zu den Auswirkungen einer richtigen Ernährungsweise, kannst Du unter anderem hier erfahren: Goldene Milch: Wo kommt sie eigentlich her? – Ein kurzer Einblick in die Ayurveda)

Wirkung von Gerstengras – Mikronährstoffe en masse

Zum anderen ist Gerstengras reich an Vitaminen, Antioxidantien, Spurenelementen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (hier vor allem Chlorophyll). Um nur ein paar zu nennen: doppelt so viel Calcium wie Milch und beinahe 30x mehr B-Vitamine als herkömmliche Milchprodukte (einschließlich Vitamin B12!). Im Vergleich enthält es sieben Mal mehr Vitamin C als die gleiche Gewichtsmenge Orangen sowie fünf Mal mehr Eisen als im Spinat enthalten ist. Genauso enthält es eine Menge an Provitamin A und Beta-Carotin sowie eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung aus hohen Mengen von Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink.

Dieser Mikronährstoffcocktail ist die Grundlage für die Wirkung von Gerstengras. Schon Dr. Yoshihide Hagiwara konnte in einem Selbstversuch von den Wirkungen dieser ausgewogenen Mikronährstoffzusammensetzung profitieren. Die Heilkraft des Gerstengras liegt dabei nicht darin, selbst zu heilen, sondern durch seinen Nährstoffcocktail dem Körper dabei zu helfen, seine Selbstheilungskräfte vollständig entfalten zu können.

Gerstengras für Deine Haare

Gestörte Selbstheilungskräfte äußern sich häufig durch Veränderung unserer Haare. Haarausfall, Schuppen und vorzeitigem Ergrauen können die Folge von Nährstoffmangel sein. Hier kann Gerstengras durch seine Nährstoffvielfalt helfen, ein gesundes Haarwachstum zu fördern.

Nebenwirkungen von Gerstengras und Kontraindikationen bei Erkrankungen der Schilddrüse

Gerstengras gilt gemeinhin als gut verträglich und hat keine Nebenwirkungen. Wie bei jedem Naturprodukt kann es aber zu individuellen körperlichen Reaktionen auf Gerstengras kommen. Vor allem Personen mit nervösem Magen können zu Beginn mit Verdauungsprobleme, wie Durchfall oder Übelkeit bis hin zum Erbrechen zu kämpfen haben. Hier wird empfohlen, zunächst mit kleinen Mengen den Magen an das Gerstengras zu gewöhnen.

Ebenfalls sollten Allergiker sich zu Beginn mit kleinen Mengen an das Gerstengras herantasten, denn vor allem bei Pollenallergikern kann es zu nahrungsmittelbedingten Kreuzreaktionen kommen.

Auch Personen, die unter einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden, sollten bei Gerstengras vorsichtig sein. Eisen ist dafür bekannt, dass es die Aufnahme des Schilddrüsenhormons L-Thyroxin hemmen kann. Auf Grund des hohen Eisengehalts des Gerstengras sollten Personen, die L-Thyroxin in Tablettenform einnehmen, vorher mit einem Arzt sprechen.

Wirkung von Weizengras: Was ist Weizengras eigentlich?

Weizengras unterscheidet sich in seiner Wirkung kaum von Gerstengras. Auch die Nährstoffdichte ist ähnlich. Ob wir Dir eher Gerstengras oder Weizengras empfehlen wollen, dazu später mehr. Was wir vorher bei Weizengras aber noch einmal hervorheben möchten, ist die Glutenfreiheit der beiden Gräser.

Weizengras ist glutenfrei

Bei Weizen denkt jeder vermutlich direkt an das weiße Gold: Weizenmehl. Doch wohingegen Weizenmehl voller Gluten ist, enthält das Weizengras kein Gluten. Weizenmehl und Weizengras stammen zwar aus der selben Pflanze, Weizengras ist aber die grüne Weizenpflanze bevor sie zu den uns bekannten braunen Ähren samt Getreidekörner werden.

Gluten hat in der gegenwärtigen Ernährungslehre eine umstrittene Rolle. Einige Fachleute sehen in Gluten eine mögliche Ursache für entzündliche Prozesse im Körper. Deshalb leiden vor allem Personen im globalen Norden unter zahlreichen sogenannten Volkskrankheiten. Dies ist auf ihre eingangs erwähnte unausgewogene Ernährungsweise zurückzuführen. Teil dieser unausgewogenen Ernährungsweise ist der Überkonsum von weizenhaltigen Backwaren.

Wundermittel Chlorophyll

Dem sekundären Pflanzenstoff und „Powerhouse“ der Pflanzen werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Zum einen wird vermutet, dass Chlorophyll beim Sauerstofftransport im Blut helfen kann und damit zur Bildung neuer Blutzellen beitrage. Durch den verbesserten Sauerstofftransport kann Dein Gehirn besser versorgt werden, was Deine Gehirnfunktion verbessert und so Konzentrationsschwächen entgegenwirkt.

Fazit: Was ist besser Weizengras oder Gerstengras?

Gerstengras und Weizengras nehmen sich nicht viel. Die Wirkung sowie die Nährstoffdichte ist ähnlich und unterscheidet sich nur im Detail, so enthält Gerstengras zum Beispiel doppelt so viel Kalium und Calcium wie Weizengras.

Allgemein lässt sich sagen, dass beide Gräser süßlich schmecken. Wir empfehlen Dir, beide Gräser einmal auszuprobieren und zu schauen, was Dir mehr zusagt. Letztlich ist es eine reine Geschmackssache. Sollten Dir die beiden Gräser geschmacklich zusagen, hast Du letztendlich die Qual der Wahl. Du könntest auch versuchen, die Grassäfte abwechselnd zu trinken.

Sollte Dir hingegen keins der beiden Gräser in Wasser aufgelöst geschmacklich zusagen, können wir Dir auch empfehlen, dass Pulver in Deine liebste Pflanzenmilch einzurühren.

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