Haarausfall und Ernährung | CIBODU®

Haarausfall und Ernährung: Was kann helfen?

Das Ausfallen und Ausdünnen der Haare ist eines der häufigsten Probleme, mit denen Männer und Frauen heute konfrontiert sind. Bis zu 25 % der Männer unter 21 Jahren leiden unter Haarausfall und 45 % der Frauen leiden irgendwann in ihrem Leben unter schütterem Haar.

Da viele Menschen davon betroffen sind, wollen wir die Gelegenheit nutzen, um über die Hauptgründe für Haarausfall und mögliche Zusammenhänge mit der Ernährung zu sprechen.

Ursachen von Haarausfall

Als Menschen verlieren wir ständig Haare. Ein normaler Mensch verliert jeden Tag mehr als 100 Haarsträhnen, die in der Regel jedoch wieder nachwachsen. Für die meisten Männer ist es ein Problem, wenn nicht mehr so viele Haare nachwachsen wie früher. Wir reden vor allem von Männern, da laut der American Hair Loss Association etwa 85 % der Männer im Laufe ihres Lebens eine Form von Haarausfall erleiden. Das Gleiche gilt für Frauen, wenn auch in geringerem Maße.

Häufige Gründe für Haarausfall:

  • Androgenic alopecia – erblich bedingter Haarausfall.
  • Alopecia areata eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Haarfollikel angreift und sie dadurch beschädigt.
  • Telogenes Effluvium plötzlicher Haarausfall aufgrund eines emotionalen oder physischen Schocks, z. B. bei traumatischen Ereignissen oder extremen Stresssituationen.
  • Tinea capitis eine Pilzinfektion, die den Haarschaft und die Kopfhaut einer Person befallen kann.
  • Traktionsalopezie Haarausfall, der durch zu viel Druck und Spannung bei bestimmten Frisuren entsteht.

Es gibt verschiedene andere Gründe, warum Du Deine Haare verlierst, zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente oder Ernährungsprobleme wie zum Beispiel Eisenmangel.

Haarausfall ist für viele Männer ein psychologisches Problem

Es ist klar, dass Männer von Haarausfall unverhältnismäßig stärker betroffen sind als Frauen. Obwohl Haarausfall keineswegs lebensbedrohlich ist, kann er eine ziemliche Herausforderung sein, vor allem für diejenigen unter uns, die ein geringes Selbstwertgefühl haben. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Haare für uns kulturell oder einfach nur aus gesundheitlichen und ästhetischen Gründen wichtig sind.

Menschen, die unter Haarproblemen leiden, sind anfälliger für psychische Probleme, von denen die häufigste Angstzustände sind. Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 können Menschen, die unter Haarausfall leiden, auch eine Körperdysmorphie entwickeln. Das zeigt, wie schwerwiegend Haarausfall für das Leben eines Menschen sein kann.

Dieser ängstliche und selbstbewusste Zustand ist gekennzeichnet durch die ständigen Gedanken daran, was andere Leute von dir denken könnten und kann, wenn man nicht richtig damit umgeht, das Leben einer Person aufzehren. Das liegt daran, dass das Haar mit unserer Entwicklung und unserem Wachstum einhergeht und somit ein wesentlicher Bestandteil unserer Identität ist. Das gilt vor allem, wenn der Haarausfall schon in jungen Jahren beginnt.

Welche Nährstoffe sind wichtig für gesundes Haar?

Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor beim Haarausfall. Eine Mangelernährung kann geringeres Wachstum und schwächere Haarwurzeln zur Folge haben. Um Dein Haarwachstum anzukurbeln, musst Du Deinem Körper regelmäßig die folgenden Nährstoffe zuführen:

  • Biotin – aus Mandeln, Blumenkohl, Karotten, Linsen und Walnüssen
  • Eisen – aus Rindfleisch, Muscheln, Sojabohnen, Spinat, Thunfisch, Tofu, Austern und Kichererbsen.
  • Eiweiß – aus Huhn, Hüttenkäse, Heilbutt, Thunfisch und Truthahn.
  • Omega-3-Fettsäuren – aus Leinsamen, Rapsöl und Lachs.
  • Vitamin B – aus Huhn, fettarmen Milchprodukten, Schweinefleisch und Haferflocken.
  • Vitamin C – aus Paprika, Rosenkohl, Grünkohl und Zitrusfrüchten wie Orangen.
  • Zink – aus Rindfleisch, Lammfleisch, Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Lammfleisch und Vollkornprodukten.

Fazit

Haarausfall kann das Leben eines Menschen stark beeinträchtigen. Auch wenn Männer häufiger betroffen sind, sind auch Frauen nicht davor gefeit. Auch wenn es so scheint, als hätten wir keine Kontrolle darüber, gibt es viele Nährstoffe, die wir über die Ernährung zuführen und die helfen können.

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