Schwermetalle im Fisch | CIBODU®

Schwermetalle im Fisch: Ein schwerwiegendes Problem?

In den letzten Jahren wurde viel darüber diskutiert, ob man sich Sorgen über Schwermetalle in Fisch machen sollte. Ist es sicher, Fisch zu essen? Solltest Du die Menge einschränken, die Du isst? Und wenn ja, welche Fischsorten solltest Du ganz vermeiden?

Schauen wir uns diese Fragen nacheinander an und finden wir endlich die Antworten.

Warum sind Schwermetalle im Fisch ein Problem?

Schwermetalle sind ein Problem, weil sie sich im Körper anreichern und gesundheitliche Probleme verursachen können. Zu den Gesundheitsproblemen, die mit einer Schwermetallbelastung einhergehen, gehören Gehirnschäden, Nierenschäden, Krebs und Fortpflanzungsprobleme.

Schwermetalle können auch die Plazenta passieren und die Entwicklung eines Fötus beeinträchtigen. Aus diesem Grund sollten Schwangere besonders vorsichtig sein, wenn sie Fisch verzehren, der hohe Quecksilbermengen enthalten kann. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) empfiehlt etwa, dass schwangere Frauen nicht mehr als 340 Gramm Fisch pro Woche verzehren sollten.

Wie kommt das Schwermetall in den Fisch?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Schwermetalle in Fische gelangen können. Ein Weg führt über das Wasser, in dem sie schwimmen. Wenn das Wasser mit Schwermetallen belastet ist, können die Fische sie über ihre Haut aufnehmen. Ein anderer Weg ist, wenn Fische andere kontaminierte Fische oder kleine Tiere fressen, die Schwermetallen ausgesetzt waren.

Schließlich können einige Schwermetalle auf natürliche Weise in Steinen und Sedimenten am Grund von Gewässern vorkommen und von den Fischen aufgenommen werden, wenn sie vorbeischwimmen.

Schwermetalle sind für den Menschen gefährlich, weil sie sich in unserem Körper anreichern und eine Reihe von Gesundheitsproblemen verursachen können. Die häufigsten Schwermetalle, die in Fischen gefunden werden, sind Quecksilber, Cadmium und Blei.

Obwohl diese Schwermetalle für den Menschen schädlich sein können, sind die in Fischen gefundenen Mengen normalerweise nicht hoch genug, um Anlass zur Sorge zu geben. Manchmal können jedoch schon geringe Belastungen zu Gesundheitsproblemen führen, und die Risiken steigen, je höher die Belastung ist.

Schwermetalle können das Gehirn, das Nervensystem, die Nieren, die Leber und andere Organe schädigen. Sie können auch Krebs verursachen.

Welche Fische sind besonders gefährlich – und welche unbedenklich?

Nach Angaben der amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA enthalten Hai, Schwertfisch, Königsmakrele und Ziegelfisch die höchsten Quecksilberwerte.

Während diese Fische gemieden werden sollten, gibt es viele andere Meeresfrüchte, die unbedenklich gegessen werden können. Garnelen, Thunfisch in Dosen, Lachs, Seelachs und Wels enthalten zum Beispiel nur wenig Quecksilber. Es gibt also keinen Grund, ganz auf Meeresfrüchte zu verzichten. Achte nur darauf, welchen Fisch du wie oft isst.

Wenn Du Fisch isst, der wahrscheinlich Schwermetalle enthält, solltest Du nicht mehr als zwei Portionen pro Woche essen. Wenn Du schwanger bist, solltest Du den Fischkonsum auf ein Minimum beschränken oder ihn ganz vermeiden. Sprich immer mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin, da jeder Fall anders gelagert sein kann.

Wie kannst Du Fisch kaufen, der sicher ist?

Wenn es ums Einkaufen von Fisch geht, fragst Du Dich vielleicht, ob es irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Schwermetalle gibt, die Du beachten solltest. Die Wahrheit ist, dass in allen Fischen Spuren von Schwermetallen enthalten sind.

Das heißt aber nicht, dass Du Fisch ganz meiden solltest. Der Verzehr von Fisch hat immer noch viele Vorteile, z. B. ist er eine gute Quelle für Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Einige Fischsorten enthalten weniger Quecksilber als andere, daher kannst Du Dich für diese Arten entscheiden, wenn möglich. Tilapia, Forelle, Wels, Shrimps und Lachs sind allesamt quecksilberarme Optionen, die Du in Betracht ziehen solltest!

Wenn Du dir wegen der Schwermetalle im Fisch Sorgen machst, gibt es ein paar Dinge, auf die Du achten kannst:

  • Überprüfe zunächst den Lebensraum des Fisches. Wenn das Wasser verschmutzt ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dies auch für die Fische gilt.
  • Zweitens: Schau dir die Ernährung des Fisches an. Fische, die andere Fische fressen, die möglicherweise verunreinigt sind, könnten diese Schadstoffe ebenfalls aufnehmen.
  • Drittens: Achte auf Anzeichen von Krankheiten oder Missbildungen bei den Fischen. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass sie Schwermetallen ausgesetzt waren. Schließlich solltest Du Deinen Fischhändler oder Lieferanten fragen, woher der Fisch stammt und wie er aufgezogen wurde.

Mit diesen Informationen kannst Du eine fundierte Entscheidung treffen, ob Du den Fisch essen möchtest oder nicht. So steht einer leckeren Forelle mit Kartoffeln und Spinat nichts mehr im Weg. Übrigens: Zwar ist Fisch reich an Omega-3-Fettsäuren, die essentiell für Dich und Deine Gesundheit sind. Um diese aufzunehmen, muss Fisch aber nicht unbedingt auf Deinem Speiseplan stehen! Auf CIBODU findest Du unterschiedlichste Omega-3-Supplimente. Sicher ist auch etwas für Dich dabei.

Scroll to Top