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Vegan oder nicht vegan: Eine Übersicht über einige Ernährungsweisen und ihre Unterschiede im Vergleich

Die eine Ernährungsweise gibt es nicht. Ob vegan oder vegetarisch, pescetarisch oder flexitarisch, keto oder low carb, oder doch paleo, jede Ernährungsweise hat Vorteile und Nachteile.

Wenn Du Dich schon immer gefragt hast, was die Unterschiede der verschiedenen Ernährungsweisen sind, wird dir dieser Artikel helfen. In diesem Artikel wirst Du erfahren, welche Ernährungsweisen gesund für Dich und Deinen Körper sind und welche Ernährungsweisen auch gut für die Umwelt sind.

Die omnivore Ernährungsweise und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Omnivore heißt nichts anderes als alles zu essen. Ob Fleisch und Fisch, Milchprodukte und Getreide oder Obst und Gemüse. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) hat zehn Regeln für eine, ihrer Meinung nach, vollwertige und ausgewogenen Ernährung aufgestellt. Wir haben dir hier einmal die berühmte Ernährungspyramide rausgesucht, die die „10 Gebote“ der DGE veranschaulicht.

Flexitarier: Fleisch, aber nur manchmal

Obwohl die Pyramide schon seit 1992 existiert, kannst Du in ihr bereits eine weitere Ernährungsweise, den Flexitarismus, erkennen, den wir dir kurz erklären wollen. Flexitarier sind im Grunde Vegetarier, die ab und zu Fleisch essen.

In einer Zeit, in der Deutsche beinahe täglich bis zu drei Mal Fleisch essen, wirkt die Empfehlung der DGE, bis zu drei Mal Fleisch in der Woche zu essen, beinahe wie Satire. Übermäßiger Fleischkonsum ist weder gesund noch gut für die Umwelt. Aus diesen Gründen haben sich Flexitarier dazu entschieden, bewusster Fleisch zu konsumieren: mit Tierwohlsiegel und kein Billigfleisch aus dem Discounter.

Pescetarier werden oft auch als Flexitarier bezeichnet, da sie zwar auf Fleisch ganz verzichten, es dann aber durch Fisch und Meeresfrüchte ersetzen.

Von Low Carb bis Ketogen und Paleo – Die einseitigen Ernährungsweisen und warum sie bewusst auf verschiedene Makronährstoffe verzichten

Wenn wir schon über vollwertige und ausgewogene Ernährungsweisen gesprochen haben, müssen wir auch über die berühmten einseitigen Ernährungsweisen sprechen. Die drei großen Makronährstoffe, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen, sind Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Eine gesunde Mischung aus diesen drei Makronährstoffen macht eine vollwertige Ernährungsweise aus.

Low Carb und Keto: Gewichtsverlust und was leere Kalorien sind

Vertreter der Low Carb Diät verzichten größtenteils auf Kohlenhydrate, das heißt, zuckerhaltige und stärkehaltige Lebensmittel. Ketogen ist die gesteigerte Form davon. Sich Ketogen zu ernähren bedeutet also, ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten. Kohlenhydrate, und vor allem industrieller Zucker, gelten als Dickmacher und Krankmacher. Als sogenannte „leere Kalorien“ geben sie dem Körper schnell viel Energie, ohne ihm einen Nährwert zu liefern. Die überschüssige Energie baut er in Form von Körperfett ab. Um dies zu vermeiden und überschüssiges Körperfett abzubauen, wird auf diese leeren Kalorien verzichtet. Die fehlende Energie gleicht der Körper durch Abbau von Körperfett aus.

Paleo: Essen wie die Neandertaler

Paleo leitet sich von dem Fachbegriff für Altsteinzeit ab und wird deshalb auch Steinzeiternährung genannt. Hintergedanke dieser Ernährungsweise ist die Suche nach Ursprünglichkeit. Menschen, die sich paleo ernähren, folgen dem Prinzip „Jäger und Sammler“. Es werden also vorrangig Lebensmittel konsumiert, die der Mensch in seiner Geschichte gegessen hat, bevor er Getreide angebaut hat. Da gänzlich auf Getreide und Hülsenfrüchte verzichtet wird, fehlen den Personen mit einer Paleo Diät große Anzahl an Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Oft wird auch auf die Zubereitung der Lebensmittel mit Hitze verzichtet. Die Lebensmittel sollen so natürlich wie möglich verzehrt werden.

Was sind die Unterschiede zwischen vegan sein und vegetarisch sein?

Vegetarier ernähren sich hauptsächlich pflanzlich und fleischfrei. Vegetarisch zu sein, heißt also, kein Fleisch und Fisch mehr zu essen. Das bedeutet, Vegetarismus bezieht sich wirklich nur auf das Töten von Tieren, weshalb andere tierische Produkte, wie etwa Eier oder Milchprodukte, trotzdem erlaubt sind. Je nach Sichtweise gibt es hier aber auch noch Abstufungen. Ovo-lacto-vegetarier essen sowohl Eier als auch Milchprodukte. Lacto-vegetarier essen Milchprodukte aber keine Eier, da in der Produktion Küken getötet werden. Ovo-vegetarier essen Eier aber keine Milchprodukte, da etwa das Lab für die Käseherstellung aus dem Magen junger Kühe gewonnen wird.

Veganismus bedeutet im Vergleich dazu, sich strikt tierfrei zu ernähren. Das heißt, in seiner Ernährung ganz auf alle tierischen Produkte zu verzichten und sich ausschließlich pflanzlich zu ernähren.

„Vegan ist ungesund!“ … oder?

Ganz klar: nein! Rationale Argumente, warum vegan schlecht ist, gibt es nicht. Im Gegenteil, vegan sein bedeutet, bewusst zu sein. Sich mit seiner Ernährungsweise auseinanderzusetzen, machen die wenigsten. Mangelerscheinungen gibt es auch unter omnivoren Menschen. Auch für die Umwelt tut eine vegane Ernährung nur Gutes.

Immer mehr vegane Restaurants öffnen nicht nur in Großstädten wie Köln, Berlin oder Hamburg, sondern auch auf dem Land. Immer mehr Menschen fragen sich, „was koche ich heute Abend vegan?“. Eine Entwicklung, die wir befürworten.

Klimawandel und Hunger auf der Erde sind zwei der größten Herausforderungen unserer Zeit. Massentierhaltung ist durch das Leid der Tiere schon schlimm genug, verschärft diese Probleme aber noch einmal. Die Fleischproduktion ist eine der größten CO2-Emitenten. Die Tierfutterproduktion verschlingt enorme Ressourcen an Land und Wasser, die für den Menschen genutzt werden könnten.

Was es heißt, vegan zu sein und warum Wein oft nicht vegan ist

Veganismus ist für viele nicht nur eine Ernährungsweise, sondern auch ein Lifestyle und ein Mindset. Veganer sind keine verklemmten Menschen, wie es oft dargestellt wird. Auch Veganer trinken ab und zu mal ein Glas Wein, aber der Wein aus dem Supermarkt ist nicht immer vegan. Wein wird oft nach der Herstellung noch gefiltert, damit er schön klar und frei von Trübstoffen ist. Für die Filterung wird aber meist Gelatine oder die Schwimmblasen von Fischen verwendet. Auf den Flaschen stehen muss das aber nicht.

Kurz lässt sich also sagen, Veganer verzichten nicht nur in ihrer Ernährung auf jegliche Tierprodukte, sondern in ihrer Lebensweise generell. Die Nachfrage an veganen Ersatzprodukten, etwa veganem Leder in der Textilindustrie oder Kosmetika ohne Tierversuche, ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Kritische Nährstoffe: Welche Mikronährstoffe Du als Vegetarier und Veganer supplementieren musst

„Iss viel Fisch, das enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die halten Dich gesund“, den Spruch kennst Du doch bestimmt auch? Und tatsächlich Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für Deinen Körper. Zusammen mit Vitamin B12 bildet es die zwei kritischsten Mikronährstoffe für Vegetarier und Veganer. Bei Frauen ist Eisen auch noch besonders wichtig.

Meist wird in diesem Zusammenhang auch Jod genannt. Jodmangel ist aber eher geografisch bedingt und kann vor allem in Süddeutschland jeden treffen. Genauso ist ein Vitamin D-Mangel in Deutschland, trotz Hitzesommer und Dürre, unter allen Ernährungsweisen verbreitet. Kritische Mikronährstoffe gibt es also nicht nur unter Veganern. Nahrungsergänzungsmittel sind natürlich kein Ersatz für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung, können Dich dabei aber unterstützen.

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