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Woher kommt der Name Crossfit?

„Crossfit“, wenn man das hört, hat man direkt die Crossfit Box oder die Crossfit Games im Kopf. Aber woher kommt der Name eigentlich? Genau diese Frage wollen wir Dir in diesem Artikel beantworten. Auch interessant für diejenigen unter Euch, die beim nächsten Training (oder nächstem Date) mit etwas Triviawissen punkten wollen.

Greg Glassman: Gründer, Ideengeber und Visionär

Im Jahre 2000 gründete der Turner Greg Glassman sein Unternehmen mit dem Namen Crossfit. Damit revolutionierte er den Fitness Bereich. Denn anders als andere Athleten trainierte er seinen Körper nicht mehr speziell anhand den Anforderungen für einen Turner, sondern pickte sich Elemente aus verschiedenen Sportarten für sein Training heraus. Dadurch war sein Körper nicht mehr auf die Anforderungen eines Turners getrimmt, sondern in seiner Gänze gut trainiert. So wurde er besser und stärker als andere Athleten in seinem Bereich. Diese Erkenntnis brachte ihn dazu, sein Unternehmen zu gründen, um dies mit anderen teilen zu können.

Hier rührt auch der Name her. Das Wort ist ein Neologismus beziehungsweise ein Kofferwort, das sich aus dem englischen „(to) cross“ und „fit“ zusammensetzt. „Cross“ meint in diesem Falle sowohl „übergreifend“, weil der ganze Körper beansprucht wird, als auch „gekreuzt“, weil viele Aspekte einzelner Sportarten darin verbunden werden.

Was ist Crossfit eigentlich?

Jetzt haben wir so viel über Crossfit und seinen Gründer Greg Glassman geredet, da fragen sich einige aber bestimmt: was ist Crossfit denn nun eigentlich? Naja, Crossfit ist sogenanntes „functional training“ (oder „functional fitness“, für diejenigen unter Euch, die Alliterationen schätzen). Das heißt also, dass das Ziel dieses speziellen Trainings ist, Deinen gesamten Körper in Form zu bringen.

Das Motto hierbei ist: „jack of all trades, master of none“ (auf deutsch in etwas: „In jeden Beruf Geselle, aber in keinem ein Meister.“) Genau hier liegt die Krux an der Sache: beim Crossfit geht es nicht darum, spezielle Fähigkeiten für eine bestimmte Bewegung zu erlangen, also, sie zu meistern, sondern eine allgemeine Grundlage zu schaffen. Diese allgemeine Grundlage ist der Crossfit-Ethos, den jeder Crossfitter verfolgt.

Was die Crossfit Übungen auszeichnet: WOD und Frauen Namen

Wo wir schon über die Herkunft des Namens von Crossfit sprechen, müssen wir auch über die Namen der einzelnen Übungen sprechen. Alle Crossfit Übungen und WOD (workout of the day) haben menschliche Namen. Der Grund dafür ist einfach, so Greg Glassman. Es sei einfacher einer Gruppe ein Training einmal vorzustellen, ihm einen Namen zu geben und beim nächsten Mal nur den Namen des Trainings nennen zu müssen und nicht jede Übung einzeln. Warum viele der Übungen und Crossfit WOD weibliche Namen haben, beantworte Greg Glassman so: „Jedes Training, das Dich flach auf dem Rücken liegen, in den Himmel starren und Dich fragen lässt, was zum Teufel passiert ist, hat den Namen einer Frau verdient“.

Die Crossfit-Kultur hinter den WOD

Ziel der Crossfit WOD ist es, gemäß dem oben dargelegten Ethos, dem Trainierenden dazu zu verhelfen, in zehn verschiedenen Fitnessdisziplinen, ausgewogen eine allgemeine Grundlage zu entwickeln. Diese zehn sind: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit. Das Crossfit WOD stellt also ein allumfassendes Ganzkörpertraining dar. Nur so kann das ganzheitliche Ziel, einen fitten, starken und athletischen Körper zu schaffen, erreicht werden.

Um dieses Trainingsziel zu erreichen, sind die WOD wie folgt aufgebaut: 1. Aufwärmen, 2. Fertigkeitsübungen, 3. Hochintensitätstraining (conditioning), 4. Dehnen. Ein WOD dauert genau eine Stunde. Herzstück des Ganzen ist das sogenannte „conditioning“, das 20 Minuten des Trainings in Anspruch nimmt.

Gruppentraining und Konkurrenz: Leistungssteigerung durch kompetitive Atmosphäre

Greg Glassman hat vor der Gründung seines Unternehmens als Personaltrainer gearbeitet. Als er aufgrund von hoher Nachfrage und Terminmangel mal zwei oder drei Personen gleichzeitig trainierte, merkte er, dass diese die Gruppenaktivität genossen und dadurch sich auch ihre Leistung steigerte. Dieses Konzept übernahm er ins Crossfit.

Dadurch, dass die WOD aus einer Reihe verschiedener Übungen bestehen, die in mehreren Runden ausgeführt werden, herrscht ein gewisser Konkurrenzkampf. Denn entweder werden eine vorgegebene Anzahl an Runden in möglichst geringer Zeit ausgeführt oder es werden innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine möglichst hohe Anzahl an Runden ausgeführt. So entsteht während des Trainings eine kompetitive Atmosphäre, die die Trainierenden noch einmal mehr anspornt, intensiv zu trainieren. Das war im Übrigen auch die Grundlage zum Ausrufen der Crossfit Games.

Die richtigen Crossfit Schuhe: Reebok

Das Ausstattung für den Erfolg eines Trainings mitverantwortlich ist, das erkannten sowohl Greg Glassman als auch der US-amerikanische Sportbekleidungshersteller Reebok, die bis 2020 eine enge Kooperation verband. Im Laufe dieser Partnerschaft hat sich Reebok auf Entwicklung passender Schuhe für das Crossfit Training spezialisiert. Denn diese Schuhe müssen besonders vielseitig sein, denn sie werden unterschiedlichen Arten von Bewegungen und Belastungen ausgesetzt und müssen diesen standhalten können.

Auch nach den Verwerfungen zwischen Greg Glassman und Reebok und der Beendigung der Partnerschaft durch Letztere, bleibt Reebok der Crossfit-Community stark verbunden.

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