Training Tageszeit | CIBODU®

Zu welcher Tageszeit Du am besten trainieren solltest! Ein Einblick in den menschlichen Biorhythmus

Eine sportverrückte Person würde behaupten, dass 24/7 der beste Zeitpunkt ist, zu trainieren. Doch viele von Euch fragen sich, wann sie am besten trainieren sollten, um den größten Nutzen aus ihrem Training ziehen zu können. Der Erfolg Deines Trainings wird maßgeblich durch Deinen Biorhythmus beeinflusst. Wie dieser aussieht und was die optimale Tageszeit für Dein nächstes Training ist, erfährst Du hier!

Training ist nicht gleich Training

Viele von Euch trainieren hart und sind trotzdem nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen? Vielleicht liegt das daran, dass Du zum falschen Zeitpunkt trainierst. Studien konnten zeigen, dass Deine Leistungsfähigkeit im Tagesverlauf schwankt und je nach Tageszeit um circa 26 % variiert! Um dir das zu veranschaulichen: wenn Du beispielsweise nachmittags 50 Kilo schaffst, sind es mittags nur 37 Kilo, die Du schaffen würdest! Deine Leistungsfähigkeit wird maßgeblich durch den menschlichen Biorhythmus gesteuert. Dabei orientiert sich Deine innere Uhr am Tageslicht und damit dem Erdentag samt Tag-Nacht-Zyklus allgemein.

Morgenmuffel und Früh-ins-Bett-Geher aufgepasst!

Letztendlich ist es jedem und jeder selbst überlassen, wann er oder sie trainieren möchte. Oft besteht neben Job und Alltag ohnehin nur zu bestimmten Zeiten die Möglichkeit, trainieren zu gehen. Wichtig ist, dass Du trainierst! Einige trainieren vorwiegend abends, um den alltäglichen Stress loszuwerden, andere trainieren lieber morgens, um gestärkt in den Tag zu starten. Für beides gibt es gute Argumente!

Training am Morgen und am Vormittag

Direkt nach dem Aufwachen ist tatsächlich wirklich nicht die Zeit für Kraftsport, denn einerseits ist Dein Cortisolspiegel früh morgens erhöht und das hemmt den Muskelaufbau, und andererseits sind Deine Muskeln und Gelenke noch steif und unflexibel. Nach der nächtlichen Ruhephase muss Dein Körper erstmal wieder hochfahren. Tatsächlich kann aber sanfter Ausdauersport, Dehnübungen oder gewichtslose Gymnastik Deinem Körper helfen, den Stoffwechsel und die Durchblutung anzukurbeln und Deine Muskel und Gelenke wieder beweglich zu machen.

Der Vormittag hingegen ist der perfekte Zeitpunkt für HIIT und intensives Ausdauertraining, aber auch für die kurzen, intensiven WOD des Crossfit. Das liegt daran, dass Du Dein Stoffwechsel und Deine Durchblutung in dieser Zeit auf Hochtouren laufen und Du besonders leistungsfähig und durchhaltefähig bist. Dadurch, dass Dein Cortisolspiegel aber immer noch erhöht ist, solltest Du auf Training mit Gewichten verzichten. Der richtige Zeitpunkt dafür kommt aber noch!

Die Mittagspause sollte eine Pause bleiben

Ein üppiges Mittagsessen führt oft zu einem sogenannten Mittagstief. Du wirst müde und Dein Körper fährt für kurze Zeit herunter. Das äußert sich auch in Deinem Biorhythmus. Dein Körper braucht diese Mittagsruhe. Zur Mittagszeit solltest Du Deinem Körper diese Auszeit gönnen und nicht trainieren. Denn neben dem Training ist eine richtige Ernährung und Regeneration unerlässlich für Deinen Trainingserfolg! Zu einer üppigen Mahlzeit und anschließender Ruhe am Mittag solltest Du also nie Nein sagen!

Training am Nachmittag und Abend

Der Nachmittag ist your time to shine! Zwischen 17 und 19 Uhr ist Dein Cortisolspiegel am niedrigsten und gleichzeitig ist Dein Testosteronspiegel am höchsten. Der späte Nachmittag ist also der perfekte Zeitpunkt für Dein Krafttraining! Beim Training am Nachmittag wird also nicht nur Dein optimaler Muskelaufbau gewährleistet, sondern, dadurch, dass Du die meiste Kraft aus Deinen Muskeln ziehen kannst, kannst Du genauso gut bestens Fett verbrennen und abnehmen. All diese Kraft hilft Dir so viele Kalorien wie möglich zu verbrauchen!

Am Abend nach 19 Uhr solltest Du aber nicht mehr trainieren. Am Abend fährt Dein Körper so langsam wieder herunter und begibt sich so langsam in den Energiesparmodus, bevor er in der Nacht in den Ruhemodus wechselt. Im ersten Moment denkst Du wohl, dass Du Deinem Schlaf etwas Gutes tust, je später am Abend Du trainierst, weil Du ja so glücklich und erschöpft nach dem Trainings bist. Zu spätes Training bringt Deinen Körper und Hormonhaushalt aber durcheinander, sodass es Dir schwerer fällt, einzuschlafen. Das liegt daran, dass Sport, genauso wie Stress, Licht oder Koffein Deinen Melatoninspiegel hemmt. Melatonin ist das Schlafhormon, das Dich müde macht und schlafen lässt. Damit Dein Melatoninspiegel ansteigen kann, solltest Du Deinem Körper etwas Ruhe zwischen Training und Schlaf geben und nicht allzu spät vor dem zu Bett gehen trainieren!

Regeneration ist das A und O für Muskelaufbau, also nutze die Nacht, aber nicht fürs Training

Schlaf ist für Deinen Trainingserfolg essentiell. Es klingt vielleicht zu schön, um wahr zu sein, aber Deine Muskeln wachsen im Schlaf! Aber in der Nacht ist Dein Cortisolspiegel auf seinem Tiefpunkt, dafür sind Deine Wachstumshormone auf ihrem Höhepunkt. Dein Körper regeneriert, indem er Schäden von gestern repariert und Deinen Körper auf das Training von morgen vorbereitet. Mit einem guten Schlaf steht und fällt Dein Trainingserfolg!

Mehr nützliche Tipps für einen optimalen Trainingserfolg, vor allem als Anfänger, haben wir hier für Dich zusammengestellt: Einstieg in den Kraftsport: Was Du unbedingt wissen musst

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